28K ist das neue HD
Liebe RED Bastler, damit habt ihrs uns mal wieder richtig gezeigt! Das modulare Kamerasystem der neuen REDs finde ich alleine schon mal genial, aber 28K, wer soll damit arbeiten? 265Mega Pixel! 1,5GB pro 16Bit Tif! Naja, muss man ja nicht kaufen, für mich ist auch eher die 3K Scarlet das Gerät der Träume und weil es die erst im nächsten Sommer (nach Red Zeit) also Anfang 2010 (nach unserer Zeit) gibt habe ich noch etwas Zeit zum Sparen. Auf den ganzen buzz und die Lobhudellei auf www.reduser.com habe ich grad keine Lust, deshalb warte ich erst mal ab was www.fxguide.com dazu sagt.
Update 14.11.2008: Ich wurde jetzt schon mal nen paar mal daruf angesprochen, was man bitte mit 28K anstellen soll. Dabei wird vergessen, dass man mit der Kamera auch Stills machen kann und dabei nen riesigen Chip nutzt, der größer ist als ne mittelformat Kamera. Ausserdem bietet sich Möglichkeit bei nem Fischauge bis zu 1400% reinzuzoomen (bei FullHD), bevor das Bild skaliert werden muss und das bei Bewegtbild. Bis das Teil raus ist, wird mir schon was dafür einfallen. Aber wie das dann von der Performance her klappt ist die nächste Frage.
Update 17.11.2008: da ist also der Bericht, werde den die Tage mal lesen und dann was dazu meinen
http://www.fxguide.com/article507.html
DCD Vortrag
ich habe gestern einen Vortrag bei den Digital Creation Days in Karlsruhe gehalten. Ist gut gelaufen wie ich finde. Mehr dazu später mal, hier erst mal das PDF zum Vortrag:
IBC2008 – pixelfarm, red, adobe, eyeon
so, heute war also mein erster Tag als "Demo-Artist" aber so recht wusste keiner warum ich am Stand bin. Marcos, der deutsche Reseller, kam erst später und so hatte ich Zeit bei ein paar Demos zuzuschauen. Danach bin ich mal zu den anderen Ständen gegangen. Meine erstes Ziel war natürlich der Red Stand, weil ich überlege mit die Scralet zu bestellen, aber die ist garnicht so klein wie man glaubt. Leider wars nur ein Dummy hinter Glas, also war es schwer nen Maßstab zu finden. Ich hoffe ich komme morgen beim Red User Meeting näher ran.

Dann bin ich mal wieder Adobe auf die Nerven gegangen. Es durfte noch keiner bestätigen aber am 23. September wird wohl die CS4 angekündigt. Bisher durften aber nur die Video Produkte gezeigt werden. Und da gibts vor allem Neuigkeiten was die Zusammenarbeit unter den Produkten angeht. Wenn Avid und Apple nicht endlch mal innovativ werden, könnte es Premiere gelingen auch in Professionellen Umfeld Fuß zu fassen.
Bei den Print Produkten gabs erst mal noch keine offiziellen News, aber zumindest dass es bald Tabs in Photoshop geben wird konnte ich sehen. Evolution statt Revoltion ist hier wohl das Motto.

Viel intressanter fand ich danach die Präsentation von Eyeon Generation (die Fusion Firma). Nachdem Nuke gerade im Film Bereich große Marktanteile gewinnen konnte hat sich Eyeon stärker auf die Werbung eingeschossen und mit ihrem neuen Workflow Tool einen Volltreffer gelandet.
Ich versuche mal zu erklären wozu Generation gut ist:
Generation erweitert Fusion um eine Timeline. Man kann verschiedene Clips hintereinander abspielen und jeweils unterschiedliche versionen davon benutzen, (wie Scratch nur ohne Grading). Man kann direkt aus der Software Fusion-Comps erstellen, die sich nach dem Bearbeiten automatisch wieder bei Generation anmelden. Hier kommt dann die 2. Funktion der Software zu tragen, denn sie dient gleichzeitig als Render Manager. Ausserdem kann man die Software zur Shotverwaltung einsetzen, so ist es möglich Comments zum Clip oder einzelnen Frames zu hinterlassen, die dann automatisch an jeden Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Dazu gibts auch einen Player, der für die Artists gedacht ist. Damit können sie zwar nichts mehr am Schnitt ändern, aber ihren fertigen Clip im Zusammenhang anschauen.

Besonders cool für Kundenbesuche ist auch die Proxyfunktion. Denn damit kann man sich 4K clips auf Notebookformat schrumpfen lassen und dann überall hin mitnehmen. Vor Ort kann man dann die Korrekturen erfassen und später wieder auf die volle Auflösung zugreifen.
Adobe bietet für Premiere und AFX zwar ähnliche Funktionen. Aber bei der Versionierung gehen sie weitaus schlampiger vor. Bisher gabs solche Möglichkeiten nur mit den großen Autodeskmaschinen.
Nach meinem Ausflug habe ich dann auch endlich erfahren warum ich genau hier bin. Ich soll mir PF Clean draufschaffen damit ich in Zukunft dafür Demos machen kann. Mittlerweile weiß ich auch was man damit anstellen kann, wobei für mich als Digitalfilmer das meiste nutzlos ist. Man kann Staub, Kratzer und Entwicklungsfehler von Filmscans entfernen. Zum erhalten alter Filme mag das ja sinnvoll sein, aber ich verstehe immer weniger warum es sich Leute antuen auf Film zu drehen.
Naja, dafür hat mich das neue PF Track 5 umgehauen. Endlich kann man Referenz Frames einsetzen. Damit kann man Fotos vom Set zum erstellen der 3d Szene benutzen und bekommt bei Nodal-pans echte Tiefeninfos und beim Imagebased Modeling eröffnen die Hochaufgelösten Fotos extrem feine Texturen. Desweiteren gibt’s jetzt auch Stereoscopic und die User Features sind jetzt Planartracker statt Pointtacker.
Wem das zuviel rumgenerde war, der kann gerne nachfragen.
PS: In meinem Hotel streikt grad das Internet, deshalb wird dieser Beitrag wohl erst Samstag erscheinen. (ich werde aber das Datum fälschen
Horst
Horst ist das Regie-Debüt von Wolf-Tassilo Sack.
Wenn er einmal gross ist, wird Horst eine 15minütige Komödie die im November ihre Premiere feiert.
Nachdem wir bereits im Juli gedreht haben, sitze ich momentan am Schnitt und spiele mit unseren schönen 4K Daten. Über folgenden Blog kann man sich über den Film und alles damit zusammenhängende informieren:
http://www.horst-film.de/
RED Infozettel
vielen dank an elisa
edit: leider ist da nen kleiner fehler beim chipsize, werde das bei der nächsten version verbessern
Mercedes GLK – RED Dreh
Anfang April hat Alex Boerger den RED workflow für das Projekt "Mercedes GLK Freerunning" von Parasol Island betreut. Der Film wurde an 2 Tagen in Barcelona gedreht, parallel wurde mit dem Schnitt begonnen. Nach 2 weiteren Tagen (Feinschnitt, Sound und Grading) war das Projekt abgeschlossen und wurde als Einleitung bei der Pressevorstellung des Fahrzeugs auf der Auto Peking gezeigt.







