jvc gy hm100 Hands on Video
das war mein erster Versuch ein solches Video zu erstellen. Ich habe mich einfach mal ins kalte Wasser geworfen.
ich denke mir: besser "quick and dirty" als "nice and never"
JVC GY HM100 native footage for bluescreen keying
i just wanted to make the footage available, more about the test in future

049_0006_01.mov
(18MB)

049_0011_01.mov(6MB)
049_0010_01.mov(6MB)
28K ist das neue HD
Liebe RED Bastler, damit habt ihrs uns mal wieder richtig gezeigt! Das modulare Kamerasystem der neuen REDs finde ich alleine schon mal genial, aber 28K, wer soll damit arbeiten? 265Mega Pixel! 1,5GB pro 16Bit Tif! Naja, muss man ja nicht kaufen, für mich ist auch eher die 3K Scarlet das Gerät der Träume und weil es die erst im nächsten Sommer (nach Red Zeit) also Anfang 2010 (nach unserer Zeit) gibt habe ich noch etwas Zeit zum Sparen. Auf den ganzen buzz und die Lobhudellei auf www.reduser.com habe ich grad keine Lust, deshalb warte ich erst mal ab was www.fxguide.com dazu sagt.
Update 14.11.2008: Ich wurde jetzt schon mal nen paar mal daruf angesprochen, was man bitte mit 28K anstellen soll. Dabei wird vergessen, dass man mit der Kamera auch Stills machen kann und dabei nen riesigen Chip nutzt, der größer ist als ne mittelformat Kamera. Ausserdem bietet sich Möglichkeit bei nem Fischauge bis zu 1400% reinzuzoomen (bei FullHD), bevor das Bild skaliert werden muss und das bei Bewegtbild. Bis das Teil raus ist, wird mir schon was dafür einfallen. Aber wie das dann von der Performance her klappt ist die nächste Frage.
Update 17.11.2008: da ist also der Bericht, werde den die Tage mal lesen und dann was dazu meinen
http://www.fxguide.com/article507.html
Korg nanoKONTROL
heute ist mein neues Spielzeug angekommen:
das Korg nanoKONTROL
ich habe es gleich mal ausprobiert und der erste Eindruck entspricht meinen Erwartungen, das Teil fühlt sich nicht sonderlich hochwertig an, aber das habe ich für 60€ auch nicht erwartet. Die konfiguration funktioniert mit VDMX soweit einwandfrei, die Drehknöpfe reagieren sofort, aber die Schieberegler sind nicht hundertprozentig präzise, gerade am oberen und unteren Ende haben sie etwas Spiel. Aber ich denke, dass sich das beim Vjn keine Probleme machen wird. Dafür ist Teil aber auch super klein und passt in jeden Rucksack.
Mehr nach den ersten Praxistests.

Update: Korg verspricht eine Software zum einrichten der Nanoteile: "Korg Kontrol Editor"
By using the "KORG KONTROL Editor" (downloadable free of charge from the Korg website) you can customize the nanoKONTROL to your fit your control needs. It offers full access to the entire control surface for each of the four available scenes.
http://www.korg.com/gear/info.asp?a_prod_no=NanoSeries&category_id=8
die es aber nirgens zum Download gibt. Peinlich!
PS: ich habs bei www.deejaydiscount.de Samstags für 59€ bestellt und am Dienstag morgen wars da.
Tangent Devices – Wave
Durch meine Arbeit am Scratch wurde ich total angefixt von diesen Kugelinterfaces zum Graden. Aber bisher lagen diese Teile preislich weit ausserhalb meines Spielraums (ab 6.000€). Aber auf der NAB wurde dann endlich das Wave für ca. 1200€ vorgestellt. Und ich war sehr gespannt was mich für 1/5 des Preis erwartet. Gestern konnte mich dann mal an den Stand setzen, zum Glück stand dort ein Scratch rum und so hatte ich sofort einen Vergleich. Also das klassische CP-200 wirkt schon viel solider, die Kugeln und Ringe haben viel mehr Masse und lassen sich präziser bedinen. Trotzdem macht es viel mehr Spaß mit dem Wave zu graden als mit der Maus. Man vermisst im vergleich zu den großen Pulten auch schon den einen oder anderen Knopf, aber hey, das ist das Einsteigermodell. Der Preis ist in meinen Augen gerechtfertigt, weil man damit extrem viel Zeit bei der Farbkorrektur sparen kann. Ausserdem kann man sich damit einfach auf das Bild konzentrieren und muss nicht ständig auf die Menüs achten. Mit Scratch funktioniert das Teil soweit problemlos, aber bei Apples Color gibt’s leider noch keinen Support. Darauf bin ich aber besonders gespannt, denn vielleicht kann man dann mit Color endlich gescheit arbeiten. Momentan finde ich die Menüs noch unglaublich umständlich.
http://www.tangentdevices.co.uk/products_wave.asp
Update (2008-11-08): Leider wird das Teil immer noch nicht ausgeliefert, angeblich kommt es aber noch vor Ende des Jahres. Wenn es soweit ist, wird es u.a. bei www.business-tv-gmbh.de erhältlich sein.
The Pixel Farm – PF Clean
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nachdem ich mich auf der IBC intensiv mit PF Clean auseinander setzen konnte hier der Überblick wozu man es brauchen kann.
Wenn man auf Film dreht lassen sich Beschädigungen nicht vermeiden, was früher immer viel Arbeit für Compositor bedeutete. Mit PF Clean hingegen geht das verdammt fix und über Nacht. Man muss nur grob ein paar Staubkörner analysieren und dann übernimmt PF Clean die Arbeit. Durch eine Optical Flow analyse werden Fehler automatisch erkannt und abhängig von der Größe entweder zugepixelt (auf Grundlage der Umgebenden Pixel) oder es werden Informationen aus den Bildern davor oder dahinter genutzt um die Lücken zu schließen. Dies funktioniert in 99,9% der Fälle auch problemlos. Bei großen verschmutzungen und gleichzeitg starken bewegungen kommt das ganz dann aber an seine Grenzen und es entstehen Teilweise Artefakte. Und hier kommt der eigentliche Clou ins Spiel. Denn PF Clean speichert nicht wie andere Konkurrenzprodukte Pixelbilder sondern Metadaten. Das heißt jeder Fix kann im nachhinnein wieder deaktiviert werden und manuel z.B. durch das Painting Modul korregiert werden. Da die automatische Bearbeitung aber extrem schnell (2-4Frames pro Sekunde bei 2K) ist spart man viel Zeit.
Ich finds toll, dass einem so ne Software doofe Arbeit ersparen kann, aber ich verstehe nach wie vor nicht, warum noch auf Film gedreht wird. Mal schauen wie sich das in Zukunft entwickelt. Aber ich denke grad jetzt wo viele bestehende Filme nochmal für den HD-Markt neu gescannt werden ist die Software nicht so abhängig von Filmdrehs.
GridIron: Flow

Also das neue Flow von GridIron ist wirklich cool. Besonders für schlecht organisierte Designer kann es sogar lebensrettend sein, denn das Tool nimmt einem die Dateiverwaltung ab. Das Tool protokolliert alle verwendeten Dateien. Sogar bei Copy und Paste Aktionen behält es den Überblick. Man kann hinterher immer noch sehen aus welchen Dateien z.B. ein AFX Projekt besteht. Am Ende des Projekts kann man alle benutzten Dateien sammeln. Selbt die rausgerenderten Dateien werden dabei mitgesichert. Ausserdem übernimmt Flow auch die Versionierung ohne dass man sich viele Gedanken darüber machen muss, denn es speichert im Hintergrund die letzen 10 Versionen ab. Und auch versehentliches löschen unterbindet es erfolgreich. Wird eine Datei noch in irgendeinem Projekt verwendet erscheint eine Warnmeldung.

Fast perfekt, jetzt fehlt nur noch dass man Projekte nach dem Abschluß und Backup rückstandslos von seiner Platte fegen kann.

Wer sich selber ein Bild davon machen will kann bald an der Public Beta http://www.gridironsoftware.com/Flow/BetaRegister teilnehmen. Mehr dazu hier, wenns fertig ist.
Auch sehr geil, ich habe eine Gratisversion gewonnen!
IBC2008 – pixelfarm, red, adobe, eyeon
so, heute war also mein erster Tag als "Demo-Artist" aber so recht wusste keiner warum ich am Stand bin. Marcos, der deutsche Reseller, kam erst später und so hatte ich Zeit bei ein paar Demos zuzuschauen. Danach bin ich mal zu den anderen Ständen gegangen. Meine erstes Ziel war natürlich der Red Stand, weil ich überlege mit die Scralet zu bestellen, aber die ist garnicht so klein wie man glaubt. Leider wars nur ein Dummy hinter Glas, also war es schwer nen Maßstab zu finden. Ich hoffe ich komme morgen beim Red User Meeting näher ran.

Dann bin ich mal wieder Adobe auf die Nerven gegangen. Es durfte noch keiner bestätigen aber am 23. September wird wohl die CS4 angekündigt. Bisher durften aber nur die Video Produkte gezeigt werden. Und da gibts vor allem Neuigkeiten was die Zusammenarbeit unter den Produkten angeht. Wenn Avid und Apple nicht endlch mal innovativ werden, könnte es Premiere gelingen auch in Professionellen Umfeld Fuß zu fassen.
Bei den Print Produkten gabs erst mal noch keine offiziellen News, aber zumindest dass es bald Tabs in Photoshop geben wird konnte ich sehen. Evolution statt Revoltion ist hier wohl das Motto.

Viel intressanter fand ich danach die Präsentation von Eyeon Generation (die Fusion Firma). Nachdem Nuke gerade im Film Bereich große Marktanteile gewinnen konnte hat sich Eyeon stärker auf die Werbung eingeschossen und mit ihrem neuen Workflow Tool einen Volltreffer gelandet.
Ich versuche mal zu erklären wozu Generation gut ist:
Generation erweitert Fusion um eine Timeline. Man kann verschiedene Clips hintereinander abspielen und jeweils unterschiedliche versionen davon benutzen, (wie Scratch nur ohne Grading). Man kann direkt aus der Software Fusion-Comps erstellen, die sich nach dem Bearbeiten automatisch wieder bei Generation anmelden. Hier kommt dann die 2. Funktion der Software zu tragen, denn sie dient gleichzeitig als Render Manager. Ausserdem kann man die Software zur Shotverwaltung einsetzen, so ist es möglich Comments zum Clip oder einzelnen Frames zu hinterlassen, die dann automatisch an jeden Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Dazu gibts auch einen Player, der für die Artists gedacht ist. Damit können sie zwar nichts mehr am Schnitt ändern, aber ihren fertigen Clip im Zusammenhang anschauen.

Besonders cool für Kundenbesuche ist auch die Proxyfunktion. Denn damit kann man sich 4K clips auf Notebookformat schrumpfen lassen und dann überall hin mitnehmen. Vor Ort kann man dann die Korrekturen erfassen und später wieder auf die volle Auflösung zugreifen.
Adobe bietet für Premiere und AFX zwar ähnliche Funktionen. Aber bei der Versionierung gehen sie weitaus schlampiger vor. Bisher gabs solche Möglichkeiten nur mit den großen Autodeskmaschinen.
Nach meinem Ausflug habe ich dann auch endlich erfahren warum ich genau hier bin. Ich soll mir PF Clean draufschaffen damit ich in Zukunft dafür Demos machen kann. Mittlerweile weiß ich auch was man damit anstellen kann, wobei für mich als Digitalfilmer das meiste nutzlos ist. Man kann Staub, Kratzer und Entwicklungsfehler von Filmscans entfernen. Zum erhalten alter Filme mag das ja sinnvoll sein, aber ich verstehe immer weniger warum es sich Leute antuen auf Film zu drehen.
Naja, dafür hat mich das neue PF Track 5 umgehauen. Endlich kann man Referenz Frames einsetzen. Damit kann man Fotos vom Set zum erstellen der 3d Szene benutzen und bekommt bei Nodal-pans echte Tiefeninfos und beim Imagebased Modeling eröffnen die Hochaufgelösten Fotos extrem feine Texturen. Desweiteren gibt’s jetzt auch Stereoscopic und die User Features sind jetzt Planartracker statt Pointtacker.
Wem das zuviel rumgenerde war, der kann gerne nachfragen.
PS: In meinem Hotel streikt grad das Internet, deshalb wird dieser Beitrag wohl erst Samstag erscheinen. (ich werde aber das Datum fälschen


