Freelancer-Stammtisch im Mai 2010
Ja, es ist wieder soweit, nach einem halben Jahr Pause ist wieder Freelancer-Stammtisch.
Wir treffen uns Donnerstag 20.05.2010 um 19Uhr im Pengland
Thema diesmal: "Warum macht ihr sowas? Die Suche nach dem Sinn von Unternehmen."
In den letzten Jahren sind Märkte transparenter geworden, ein gutes Beispiel ist der wilde Mob der Nestle, wegen Palmöl in KitKat, unter Druck gesetzt hat. Mittlerweile reicht es nicht mehr ein billiges Produkt mit Werbedruck in den Markt zu pressen "Geiz ist Geil!". Viele Produkte und Unternehmen sind austauschbar geworden und den Kunden egal.
Vor ein paar Jahren entstand auf der Gegenseite die Idee des strategischen Konsums aka "Spar kaputt, was dich kaputt macht". Aber wer hat bitte Zeit dafür? In naher Zukunft jeder. Wer von euch kauft noch Bücher, ohne bei Amazon die Bewertungen zu lesen? Man holt sich Einkaufstipps über Facebook oder findet neue Produkte über Twitter. Aber ich glaube nicht, dass die meisten wirklich "strategisch" für eine bessere Welt einkaufen, aber es passiert etwas ähnliches. Die Geschichten von Unternehmen, die ein Ziel haben, verbreiten sich besser in den Kommunikationsnetzwerken. Über durchschnittliche Produkte wird nicht gesprochen. Und schlechte Produkte bekommen eine Abreibung. Die meisten Menschen kaufen nicht mit dem Ziel die Welt zu verändern, aber sie kaufen lieber Produkte von Firmen, denen sie vertrauen.
Ist das so, aber laber ich nur Mist?
Mai 19th, 2010 - 10:57
“Aber ich glaube nicht, dass die meisten wirklich “strategisch” für eine bessere Welt einkaufen, aber es passiert etwas ähnliches. Die Geschichten von Unternehmen, die ein Ziel haben, verbreiten sich besser in den Kommunikationsnetzwerken. Über durchschnittliche Produkte wird nicht gesprochen. Und schlechte Produkte bekommen eine Abreibung. Die meisten Menschen kaufen nicht mit dem Ziel die Welt zu verändern, aber sie kaufen lieber Produkte von Firmen, denen sie vertrauen.”
Ich vermute viele Menschen würden wirklich eher Produkte kaufen die die Welt verändern, wenn sie erstens eine gute Qualität hätten und nützlich bzw. brauchbar wären und wenn sie auch wirklich wüssten das sie damit etwas gutes tun.
Die andere Seite ist leider so das unbrauchbare, überteuerte Produkte für gute Zwecke verkauft werden oder das zB. Fair Trade Produkte die nützlich sind erheblich teurer sind als “normale”.
Fair Trade Kaffee zB. ist ein sehr gutes Produkt aber für mich zB. auf Dauer nicht leistbar.
Das ist halt der nächste Punkt, kann Jemand mit einem geringen Einkommen sich überhaupt diese Art von Produkten leisten, auch wenn er es könnte?
Im Gegenzug ist es Leider so das die Menschen die ein hohes Einkommen haben oft nicht einsehen Fair Trade Artikel zu kaufen.
Zudem ist der Vertriebsweg, um mal das Beispiel Weltläden aufzugreifen, meiner Meinung nach etwas Paradox. Die Mitarbeiter in Deutschland arbeiten nämlich alle so gut wie ehrenamtlich in den Läden welche eine nicht unerhebliche Grundmiete haben, rechnet man das Prozentual hoch, so müsste ein nicht enormer Teil des Preises allein für die Ladenmiete draufgehen und da es sich zu einem grossen Teil um Lebensmittel handelt, wir davon ein Teil wohl im Müll landen wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist (Was ich aber nicht weiss)
Mai 19th, 2010 - 10:58
“Das ist halt der nächste Punkt, kann Jemand mit einem geringen Einkommen sich überhaupt diese Art von Produkten leisten, auch wenn er es könnte?”
könnte=wollte, sry