The Pixel Farm – PF Clean
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nachdem ich mich auf der IBC intensiv mit PF Clean auseinander setzen konnte hier der Überblick wozu man es brauchen kann.
Wenn man auf Film dreht lassen sich Beschädigungen nicht vermeiden, was früher immer viel Arbeit für Compositor bedeutete. Mit PF Clean hingegen geht das verdammt fix und über Nacht. Man muss nur grob ein paar Staubkörner analysieren und dann übernimmt PF Clean die Arbeit. Durch eine Optical Flow analyse werden Fehler automatisch erkannt und abhängig von der Größe entweder zugepixelt (auf Grundlage der Umgebenden Pixel) oder es werden Informationen aus den Bildern davor oder dahinter genutzt um die Lücken zu schließen. Dies funktioniert in 99,9% der Fälle auch problemlos. Bei großen verschmutzungen und gleichzeitg starken bewegungen kommt das ganz dann aber an seine Grenzen und es entstehen Teilweise Artefakte. Und hier kommt der eigentliche Clou ins Spiel. Denn PF Clean speichert nicht wie andere Konkurrenzprodukte Pixelbilder sondern Metadaten. Das heißt jeder Fix kann im nachhinnein wieder deaktiviert werden und manuel z.B. durch das Painting Modul korregiert werden. Da die automatische Bearbeitung aber extrem schnell (2-4Frames pro Sekunde bei 2K) ist spart man viel Zeit.
Ich finds toll, dass einem so ne Software doofe Arbeit ersparen kann, aber ich verstehe nach wie vor nicht, warum noch auf Film gedreht wird. Mal schauen wie sich das in Zukunft entwickelt. Aber ich denke grad jetzt wo viele bestehende Filme nochmal für den HD-Markt neu gescannt werden ist die Software nicht so abhängig von Filmdrehs.